In wenigen Schritten zum Ergebnis

Implantatbehandlung ganz individuell in nur fünf Schritten

Jede Implantatbehandlung umfasst fünf Schritte – ganz egal, ob nur ein Zahn ersetzt werden soll oder eine umfassendere Versorgung durch­geführt wird. Die Therapie wird individuell auf Ihre Situation abgestimmt, jedoch immer nach einem standardisierten Ablauf durchgeführt.

Schritt 1 – Beratung

Um eine passende Therapie definieren zu können, wird Ihr Zahnarzt Ihre persönliche Ausgangs­situation bewerten. Für die Diagnose und die individuelle Fall­planung werden folgende Daten herangezogen:

  • Röntgen­aufnahmen
  • Situations­modelle
  • Spezielle Funktionstests

Viele Zahnarzt­praxen arbeiten bereits digital. Das bietet besonders in der Diagnostik, der Planung sowie in den Arbeits­abläufen zahlreiche Vorteile. So können Röntgen­aufnahmen mit digitalen Volumento­mografen (DVT) oder Computer­tomografen (CT) erstellt werden, die bei der zahn­ärzt­lichen Diagnostik unterstützen. Das erleichtert auch die individuelle, patienten­gerechte Fallplanung. Dadurch können die knöchernen Strukturen exakt dargestellt werden. Anhand der Bilder kann die spätere Position der Implantate am Computer geplant werden. Dank modernster Technologien kann Ihr Zahnarzt auch prothetische Versorgungen auf Implantaten anderer Hersteller designen und über Camlog für Sie individuell anfertigen.

In manchen Fällen wird auch die Versorgung virtuell designt. So können Sie sich Ihren späteren Zahnersatz sowie Ihr Aussehen besser vorstellen. Bei dieser Untersuchung klärt Sie Ihr Zahnarzt auch über alternative Versorgungs­möglichkeiten auf und bespricht, welche Vor­behandlungen notwendig sind. Dabei steht die Mund­gesundheit an erster Stelle.

Schritt 2 – Vorbehandlung

Für eine langfristig erfolgreiche Implantat­behandlung ist eine gute Mund­gesundheit sehr wichtig. Um diese zu erzielen können folgende Vor­behandlungen notwendig sein:

  • Beseitigung von Karies, Zahnfleisch­taschen oder anderen Mund­krankheiten
  • Knochenaufbau

Ein Implantat sollte an der physiologisch optimalen Position eingesetzt werden, um die Kaukräfte aufzu­nehmen und in den Knochen weiter­zuleiten. Ist nicht ausreichend Knochen vorhanden, hat Ihr Zahnarzt unter­schiedliche Möglich­keiten zum Knochenaufbau und damit ein stabiles Fundament zu schaffen.

Durch Ihre aktive Mitarbeit steht Ihrer Mund­gesundheit und damit einer erfolgreichen Implantat­versorgung nichts im Weg. Das Praxisteam gibt Ihnen gerne hilfreiche Tipps für die richtige Pflege.

Beispiel eines Knochenaufbaus vor der Implantation

Zahnimplantat Knochenaufbau vor der Implantation

Im Bereich der Kieferhöhle verliert der Knochen im Oberkiefer deutlich an Höhe. Um ein ausreichend stabiles Fundament für die Implantat­insertion zu erhalten, kann der Knochen durch spezielle Techniken mit Ersatz­materialien aufgebaut werden.

Knochen­aufbau im Ober­kiefer: Die Schleim­haut der Kiefer­höhle wird angehoben und der Hohl­raum mit Knochen­ersatz­material aufgefüllt. Dieses Verfahren nennt man Sinus­­boden­elevation. Nach dem Aufbau ist ausreichend Knochen zur Aufnahme eines Implantats vorhanden.

Zahnimplantat Knochenaufbau mit Knochenersatz

Das Knochen­ersatz­material wird durch bio­logische Prozesse in Knochen umgebaut und bietet ein Lager für eine langzeit­stabile Implantat­versorgung.

Ob ein Knochen­aufbau oder eine Weich­gewebebe­handlung notwendig sind, hängt von Ihrer individuellen Situation ab, die Ihr Behandler bewertet. Bei hohem Knochen­verlust oder starken Zahnfleisch­rückgang wird häufig Knochenersatzmaterial eingesetzt. Camlog bietet in Kooperation mit BioHorizons neben Knochen­ersatz­material auch wissen­schaftlich fundierte Bio­materialien wie die dermale Gewebe­matrix NovoMatrix™. So kann ein gesundes, kräftiges und ästhetisches Zahnfleisch um die Zähne oder Implantate herum erzielt werden.

Welche Vor­behandlungen erforderlich sind und ob die Behandlungs­dauer sowie der Heilprozess durch eine L-PRF-Eigenblut­therapie verkürzt werden können, entscheidet Ihr Zahnarzt in Absprache mit Ihnen.

Beispiel eines Knochenaufbaus bei der Implantation

Knochenaufbau Implantat vor Implantation

Das fehlende Knochenvolumen muss, um das Implantat rundum im Knochen zu verankern, erhöht werden.

Bei geringem Knochenabbau kann der Knochenaufbau gleichzeitig zur Implantation erfolgen. Das erspart einen chirurgischen Eingriff.

Knochenaufbau Implantat nach Implantation

Das Ersatzmaterial baut sich während der Einheilzeit des Implantats zu stabilem Knochen um.

Schritt 3 – Implantation

Jährlich werden über eine Million Zahn­implantate in Deutschland gesetzt.

Durch moderne Anästhesie- und Implantations­methoden wird der chirurgische Eingriff möglichst schonend vor­genommen. Die Dauer der Operation hängt von der Anzahl der Zahnimplantate sowie der individuellen Situation ab.

Bereits im Moment der Implantation entsteht eine erste stabile Verbindung zum Knochen. In den Wochen nach der Implantation verbinden sich dann die Knochen­aufbau­zellen mit der Implantat­­oberfläche. Dieser Vorgang wird als Osseo­integration bezeichnet.

Nach der Implantation erhalten Sie von Ihrem Praxis­team Ihren persönlichen Camlog Implantat­ausweis ausgehändigt. Darin sind das bei Ihnen verwendete Camlog Implantat sowie gegebenenfalls die Bio­materialen rückverfolgbar dokumentiert.

Zahnimplantat Ablauf Video
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Schritt 4 – Eingliederung

Nach der Implantation dauert es wenige Monate, bis sich die Knochen­zellen mit dem Zahn­implantat verbunden haben und dieses eingeheilt ist. Bis Ihre neuen Zähne vom Zahn­techniker hergestellt werden, erhalten Sie bei Bedarf eine provisorische Versorgung.

Für ein funktionell und ästhetisch bestmögliches Ergebnis, können sogenannte Einproben erforderlich sein. Je nach individueller Situation sowie Ihren Wünschen sind unterschiedliche Implantat­versorgungen möglich: als Einzelzahn, Brücke oder eine ganze Zahnreihe im Ober- und Unterkiefer. Dies wird Ihr Behandler mit Ihnen besprechen.

Ihr neuer Zahnersatz wird nach der Funktions­kontrolle sowie der ästhetischen Wirkung eingegliedert. Nun sind Ihre neuen Zähne voll funktions­fähig und können belastet werden.

Zahnimplantat Eingliederung: Zahnfleisch Ausformung

Ausformen des Zahnfleisches für ein natürlich wirkendes Behandlungsergebnis.

Zahnimplantat Eingliederung: Einsetzen Abutment

Das Zwischenstück (Abutment) wird in das Implantat eingesetzt, um die Krone darauf zu befestigen.

Zahnimplantat Eingliederung: Implantatversorgung

Die definitive Implantatversorgung beispielhaft für eine Einzelzahn­rekonstruktion.

Schritt 5 – Pflege

Was für natürliche Zähne gilt, gilt auf für Zähne auf Implantaten. Neben der täglichen Zahnpflege mit Zahn­bürste und anderen Hilfsmitteln zur Reinigung der Zahn­zwischen­räume ist die professionelle Zahn­reinigung (PZR) in der Zahnarztpraxis die beste Investition in die Lebensdauer Ihrer Zahn­implantate. So sichern Sie den langfristigen Erfolg Ihrer „Investition“ und schützen Ihre Zähne sowie Ihr Zahnfleisch vor Entzündungen.  

Lassen Sie sich von Ihrem Praxisteam über die Pflege, Reinigungs­mittel sowie deren Anwendung beraten und nehmen Sie regelmäßige Kontroll­termine wahr. So haben Sie noch mehr Gründe zum Lächeln.

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